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Katholisch im Zabergäu - Die Pfarrer Oliver Westerhold und Stefan Fischer

Die Vakanz in den katholischen Kirchengemeinden des Zabergäus ist beendet. Seit September 2011 haben Pfarrer Oliver Westerhold und Jugendpfarrer Stefan Fischer die Seelsorgeeinheit übernommen. Es sind Geistliche, deren vorderes Ziel ist, „die Sprache der Menschen zu sprechen“.
Dass sie „an den Menschen dran sind“, um zusammen mit ihnen ein Lebensgefühl zu entwickeln, zeigte sich auch gleich bei der Veröffentlichung des ersten Gemeindebriefs nach ihrer Investitur. Farbe, neues Layout und ausdrucksvolle Bilder geben dem Gemeindebrief eine Modernität, die dieser nun nach Hause in die Familien der katholischen Gläubigen im Zabergäu bringt.
Aber das ist noch nicht alles, was es in der kurzen Zeit nach ihrem Amtsantritt Neues gibt. Eigens für die Ministranten hat Jugendpfarrer Fischer eine Weihrauchparty organisiert. In der stimmungsvollen Kirche St. Michael auf dem Michaelsberg durften die Ministranten ihren eigenen Weihrauch selbst auswählen. Neu ist auch, dass der Kirchengemeinde mit Oliver Westerhold ein sehr musikalischer Pfarrer vorsteht. Pfarrer Westerhold greift schon mal gerne bei der Kirchenband temperamentvoll mit in die Tasten.
Auch in der Erstkommunion- und Firmvorbereitung wird es zukünftig einige Veränderungen geben. „Erstkommunion und Firmung sind wichtige Sakramente. Wir wollen, dass sich die Kinder und Jugendlichen bei der Vorbereitung auf diese Sakramente überschaubare Ziele setzen. Dazu gehört, dass die zeitlich verkürzte Vorbereitung aber dafür dann umso intensiver genutzt wird. Es soll weniger unterrichtsorientiert ablaufen, aber dafür sollen die Kommunikanten und Firmlinge jede Menge eigene Erfahrungen sammeln“, erklärt Pfarrer Westerhold.
Und in diesem Zusammenhang verweist Oliver Westerhold auf die Taufvorbereitung. Auch hier will er Zeichen setzen. Mit Unterstützung von Jugendpfarrer Fischer, Diakon Willi Forstner und einem Team von acht Taufkatechetinnen sollen hier weitere neue Ideen in die Tat umgesetzt werden. „Wichtig ist uns hier, Räume für junge Familien zu schaffen“, so Jugendpfarrer Fischer. Eine große Rolle wird der Familientag am 17. März 2012 in Stockheim spielen. Neben Wort- und Familiengottesdienst werden bei dem Familientag rund 20 Workshops für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren, die sich mit dem Thema Glaube beschäftigen, angeboten.
Mitte März 2012 erhalten die katholischen Kirchengemeinden im Zabergäu sogar noch weitere Unterstützung durch einen jungen Diakon, der in den Gemeinden der Seelsorgeeinheit Zabergäu ein Jahr lang mitlebt und arbeitet.
Jugendpfarrer Stefan Fischer ist zweiter Pfarrer in der Seelsorgeeinheit, 75 % seines Stellenumfangs beansprucht die Ausübung als Jugendpfarrer im gesamten Dekanat. Im Stadt- und Landkreis ist er also für 44 Kirchengemeinden zuständiger Ansprechpartner. Außerdem hat er als geistlicher Leiter des Jugendhauses Michaelsberg Verantwortung für die Jugendarbeit und das Jugendhaus. Dort werden auch für Auszubildende Kurse angeboten und Firmen mieten die Räume des Jugendhauses für Veranstaltungen. Das muss alles koordiniert werden. Da junge Menschen in den Gemeinden stets wichtig sind, übernimmt Jugendpfarrer Fischer die Begleitung der Ministranten und richtet sein personales Angebot so aus, dass er auch in seiner Freizeitgestaltung für junge Menschen da ist: „Mir ist es sehr wichtig, dass ich junge Menschen in religiösen Fragen beraten kann. Aus diesem Grund betreue ich auch unsere Facebookseite, um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.“
Trotz seines prall gefüllten Terminkalenders hat er sich schon gut eingelebt im Zabergäu. „Hier auf dem Michaelsberg mit seiner wunderbaren Kirche ist Wohnen, Leben und Arbeiten ein Genuss“, schwärmt er.