Finanzplanung für Auszubildende
Stefan Weber: Eine Frage sollten sich Auszubildende bei ihrer Finanzplanung als erstes stellen: Woher kommt ihr Einkommen, wenn sie einmal nicht mehr arbeiten können?
Die Lösung: Wenn Arbeitgeber und Krankenkasse nicht mehr bezahlen, sichert eine Berufsunfähigkeitsversicherung ihr Einkommen ab. Daneben sollten sie sich mit den Themen Riester, betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen beschäftigen – diese Sparformen sind aufgrund der staatlichen Förderung für viele Auszubildende attraktiv. Wenn sie jetzt noch den Schutz ihrer Haftpflichtversicherung überprüfen, haben sie insgesamt eine gute Grundabsicherung. Später kann man das natürlich ausbauen – auf diese ersten Bausteine sollten sie aber auf keinen Fall verzichten.
Mein Extra-Tipp als unabhängiger Finanzmakler: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist bei vielen handwerklichen und sozialen Berufen nicht gerade billig. Bis zur Hälfte der Prämie können Sie sparen, wenn Sie sich noch während der Ausbildung oder als Schüler absichern. Lassen Sie sich dazu bitte persönlich beraten.