Skip to Navigation

Von der Sonne profitieren - Schwab energy, Jens Morlok und Federmann GmbH bilden Solarkooperation

In Zeiten von steigenden Strompreisen und wachsendem Umweltbewusstsein steigen immer mehr Menschen auf eine Energieversorgung um, die nicht nur den Geldbeutel schont, sondern auch noch gut für das Klima ist: Sie produzieren mit einer Photovoltaikanlage ihren eigenen Strom aus Sonnenenergie. Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Die Wechselwirkung zwischen Sonnenlicht und dem Halbleitermaterial der Solarzelle führt zur Freisetzung von elektrischen Ladungsträgern. Der so erzeugte Strom lässt sich durch einen nachgeschalteten Wechselrichter zu netztauglichem Wechselstrom umwandeln. Durch diese umweltfreundliche Methode der Stromgewinnung kann der Ausstoß von Kohlendioxid um 1,5 Tonnen pro Jahr reduziert und somit ein Beitrag zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen geleistet werden. Eine Anlage, die heute installiert wird, versorgt den Haushalt jahrzehntelang mit Sonnenenergie ohne Emissionen und schont somit die Rohstoffreserven. Und wer seine Energie selbst „erntet“, bekommt auch ein neues Bewusstsein für den eigenen Energiekon-sum. Doch auch das Portemonnaie profitiert von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. In den vergangenen Jahren sind die Preise für Strom im Schnitt jährlich um fünf Prozent gestiegen, was die Rendite einer solchen Anlage deutlich erhöht. Wer seinen eigenen Solarstrom erzeugt, ist abgesichert gegen die immer weiter steigenden Strompreise. Seit dem ersten Januar 2009 kann der Solarstrom durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz wirtschaftlich auch dort genutzt werden, wo er erzeugt wird – der auf dem Dach produzierte Strom fließt direkt in den eigenen Haushalt und muss nicht mehr komplett in das Netz der Energieversorger eingespeist werden. Und verbraucht der Haushalt weniger Strom als die Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert, kann der überschüssige Solarstrom zum selben Vergütungssatz wie bei der Volleinspeisung ins öffentliche Netz eingespeist werden – oder auch Nachbarn und die Mieter eines Mehrfamilienhauses können mit einbezogen werden. Im Zabergäu haben sich nun drei Unternehmen zur „Solarkooperation“ zusammengeschlossen. Wolfgang Schwab, gelernter Elektromeister aus Brackenheim, ist mit seinem Betrieb Schwab energy Fachmann für Solar- und Energietechnik und hat in den letzten Jahren schon mehrere 100 KW-Photovoltaikanlagen projektiert und in Betrieb genommen. Er hat in Zusammenarbeit mit dem Meimsheimer Zimmerer- und Dachdeckermeister Jens Morlok die Anlage auf dem Dach der Meimsheimer Gemeindehalle installiert. Der Zimmereibetrieb hat sich für Wolfgang Schwab als idealer Partner erwiesen: Neben einem breitgefächerten Angebot von Zimmerer- und Dacharbeiten, sowie Innenausbau und Treppenbau hat sich das vierköpfige Team um Jens Morlok auch auf Energiesparmaßnahmen wie die Wärmedämmung und eben die Montage von Solaranlagen spezialisiert. „Wir arbeiten normalerweise an Privathäusern im Umkreis von ungefähr 25 Kilometern. Aber Photovoltaikanlagen haben wir schon deutschlandweit montiert. Zu unseren Kunden gehört beispielsweise Aldi“, berichtet Jens Morlok. Bei den Solarzellen setzt Wolfgang Schwab auf deutsche Hersteller. „Wir beziehen zum Beispiel Solarzellen von aleo aus Brandenburg, die Solarmodule für den deutschen und internationalen Markt herstellen“, erzählt Wolfgang Schwab, „daneben bekommen wir auch Bauteile aus dem mitteldeutschen ‚Solar- Valley‘ in Sachsen-Anhalt, wo zahlreiche Photovoltaikunternehmen eines der weltweit größten Zentren der Solarindustrie bilden.“ Dritter im Bunde der Solarkooperation ist das Brackenheimer Elektrounternehmen Federmann. Die erfahrene Elektroinstallationsabteilung der Firma rundet den Service der drei Partner ab und übernimmt unter Regie von Michael Federmann die Leitungsverlegung, den Anschluss der Wechselrichter sowie die wechselstromseitige Anbindung an das Leitungsnetz des Energieversorgers. Wer erfahren will, ob sein Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet ist, kann mit Wolfgang Schwab einen Beratungstermin vereinbaren und sich ein kostenloses Angebot inklusive Witschaftlichkeitsberechnung erstellen lassen.