Kreditklemme gibt es bei uns nicht - Dividende von 5,5 Prozent erwartet
Trotz Bankenkrise 2009 können sich die Zahlen der Volksbank Brackenheim-Güglingen sehen lassen. Dies hatte der Vorstandsvorsitzende der Bank, Helmut Maichle, aber auch der Aufsichtsratsvorsitzende, Brackenheims Bürgermeister Rolf Kieser, bei den Mitgliederversammlungen der 12 Geschäftsstellen verkündet. Maichle untermauerte dies mit den derzeit optimalen Konditionen im Kreditkostenbereich und betonte, „Kreditklemme, die gibt es bei uns nicht“. Von den 68 Millionen Euro an Neukrediten gingen 41 Millionen an gewerbliche Kunden und 28 Millionen an Privatkunden. Außerdem wurden bereits 32 Millionen für den Wohnungsbau zugesagt.
„Wir profitieren von unserer Stabilität”, so Maichle. Dies schlägt sich letztendlich in der Bilanzsumme nieder, die sich von 472 auf 485 Millionen Euro erhöht hat. Die Einlagen schlagen mit 334 Millionen Euro (13 Millionen Zuwachs) zu Buche. Dies entspricht einem Wachstum von vier Prozent. Freuen dürfen sich die Mitglieder. Dank eines Jahresüberschusses von 1,6 Millionen Euro stellte Maichle eine Dividende in Höhe von 5,5 Prozent in Aussicht. Für das angelaufene Jahr 2010 geht Maichle von einem moderaten Wachstum aus.
Aufgelockert wurden Zahlenpakete von Theatergruppen, wie in Brackenheim von den Sportfreunden Stockheim. Hier machten Jenny Baumbusch als Kundin und Walter Schmoll als Friseur in „Hoarschneida mit Hendernis” zusammen mit dem Schauspielerteam deutlich, wie viele Fäden beim Friseur zusammenlaufen.