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Geld in der Schweiz?

Am Minizins kann es nicht liegen, dass Schweizer Konten so beliebt sind. An den teils üppigen Kontogebühren auch nicht. Vielleicht daran, dass Schweizer Versicherungen und Investmentprodukte grundsätzlich erfolgreicher sind als die deutschen? Das dürfte ein Gerücht sein. Um die Schweizer Berge genießen oder den Franken in Händen halten zu können, braucht es auch kein Konto. Vielleicht liegt es doch an dem Glauben, man könne Geld in der Schweiz verstecken – das war einmal: Seit 1998 muss man sich in der Schweiz bei der Kontoeröffnung ausweisen, anonyme grenzüberschreitende Überweisungen sind seit 2004 verboten, und wer in den letzten Jahren verfolgte, wie in Europa das Bankgeheimnis immer löchriger wurde, konnte nur zu einem Schluss kommen; es ist nur eine Frage der Zeit, bis aus dem Geld in der Schweiz Geld für den Fiskus werden würde. Mein Extra-Tipp für alle Heimkehrer: Es ist an der Zeit, dass aus Ihren „Finanzberatern“ von damals die Ex-Berater von heute werden.