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»Eine tolle Region mit beeindruckender Landschaft«

Am 6. November fand im Esslinger Neckar Forum die Wahl zur württembergischen Weinkönigin statt. Der ZaberBote traf die frisch gekürte Weinprinzessin Sandra Weber aus Nordheim kurz nach ihrem Amtsantritt zum Gespräch. ZaberBote: Frau Weber, Sie haben in Esslingen an der Wahl zur württembergischen Weinkönigin teilgenommen und wurden dort zur Weinprinzessin gekürt – wie kamen Sie auf die Idee, an diesem Wettbewerb teilzunehmen?
Sandra Weber: Eigentlich wollte ich schon als Kind eine „Prinzessin“ sein und habe mich dann spontan nach dem Abschluss meiner Ausbildung zur Wahl zur Weinkönigin beworben. Vor allem meine Familie und mein Freund haben mich dann schließlich dazu ermutigt.
ZaberBote: Wie war die Wahl in Esslingen? Waren Sie sehr aufgeregt?
Sandra Weber: Der ganze Tag war sehr aufregend, die große Nervosität kam aber erst auf der Bühne, als 500 Gäste ihren Blick auf einen gerichtet haben.
ZaberBote: War es einfach, mit den Fragen der Jury umgehen?
Sandra Weber: Nun ja, man sollte schlagfertig und lustig sein, einfach sympathisch und ganz locker versuchen, die Fragen zu bewältigen. Gar nicht so einfach, aber am Ende hat es dann ja gut geklappt.
ZaberBote: Waren Sie enttäuscht, weil es dann doch nicht zur Wahl der Königin gereicht hat?
Sandra Weber: Ganz im Gegenteil. Natürlich wollte jede der Kandidatinnen Königin werden, deshalb haben wir ja auch an dem Wettbewerb teilgenommen. Wir waren zu viert, und die Chancen zu gewinnen standen 50:50. Da finde ich, Prinzessin geworden zu sein, ist auch ein sehr gutes Ergebnis.
ZaberBote: Wie war die Stimmung unter den Kandidatinnen? Gab es Konkurrenzdruck?
Sandra Weber: Nein, überhaupt nicht, die anderen Kandidatinnen waren sehr sympathisch, es gab überhaupt keinen Konkurrenzdruck – wir haben uns gegenseitig ermutigt, uns beim Umziehen geholfen und versucht, die Nervosität zu bekämpfen.
ZaberBote: Wie geht es jetzt weiter? Welche Aufgaben haben Sie als Weinprinzessin?
Sandra Weber: In erster Linie die Repräsentation der württembergischen Weine über die Region hinaus und natürlich auch die Vertretung der Weinkönigin bei offiziellen Terminen.
ZaberBote: Freuen Sie sich auf diese neue Aufgabe?
Sandra Weber: Ja, ich bin sehr gespannt, was das kommende Jahr bringen wird und sehe den kommenden Aufgaben mit viel Spannung, Neugierde und Freude entgegen.
ZaberBote: Woher kommt Ihre Liebe zum Wein?
Sandra Weber: Die wurde mir quasi schon in die Wiege gelegt, meine Eltern sind beide Wengerter. Auch meinen Beruf habe ich in der Weinbranche erlernt.
ZaberBote: Wie wichtig ist es, unsere Region in der württembergischen Weinlandschaft zu vertreten?
Sandra Weber: Sehr wichtig, schließlich hat der Weinbau eine große Bedeutung in der Region, früher wie heute. Vor allem als Rotweingebiet hat sich unsere Region ja einen guten Namen gemacht – zu Recht. Auch die touristische Attraktivität des Weinbaus ist für die Region von großem Nutzen und sollte daher noch intensiver verbreitet werden.
ZaberBote: Wie eng sind Sie selbst mit der Region verbunden?
Sandra Weber: Ich bin mit der Region sehr verbunden – ich bin hier aufgewachsen, sie ist meine Heimat. Es ist eine tolle Region mit faszinierenden Menschen und einer beeindruckenden Landschaft.
ZaberBote: Was machen Sie, wenn Sie nicht „regieren“?
Sandra Weber: Ich arbeite in der Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg, in meiner Freizeit liebe ich es zu kochen und Inliner zu fahren. Außerdem betreue ich die Rollschuhkinder vom RRKV Nordheim.
ZaberBote: Und welchen Wein trinken Sie selbst am liebsten?
Sandra Weber: Am liebsten einen Weißen: Grauburgunder oder Riesling.