Tag der offenen Tür am 8. November - Alten- und Pflegeheim »Haus Zabergäu«
Am Sonntag, 8. November, ist im Alten- und Pflegeheim „Haus Zabergäu“ von 13 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür. Die Besucher können das Haus in verschiedenen Bereichen testen. Dazu gehören nicht nur Informationen, sondern auch „sich in die Lage des Bewohners zu versetzen“. Einfach einmal im Rollstuhl fahren, um das Feeling zu verspüren, das beispielsweise die Gehbehinderten empfinden. Auch weitere Hilfsmittel, wie die verschiedenen Lifter und Aufstehhilfen, können getestet werden. Einblicke in die Zimmer von Bewohnern gehören auch dazu. Zwischendurch gibt es Kaffee und Kuchen. Die Kaywaldschule Lauffen zeigt Arbeiten von Schülern und verkauft auch einige davon. Mit auf dem Programm stehen musikalische Einlagen und die Einweihung der Sonnenstele des Güglinger Künstlers Jürgen Wütherich. Mit dieser Aktion soll nicht nur den Besuchern und Angehörigen eine gewisse Hemmschwelle genommen werden, sondern auch solchen, die unentschlossen sind, ob sie sich hier wohlfühlen könnten.
Bereits beim Angehörigentag vor wenigen Wochen gab es viele Informationen, so auch über die veränderten Strukturen, die die Hausdirektorin Lilli Haldenwanger erläuterte. Was es mit den seit Mai dieses Jahres eingeführten zusätzlichen Betreuungskräften nach § 87 b auf sich hat, legte Pflegedienstleiterin Diana Kolb dar. Bei den veränderten Strukturen sprach die Hauschefin die Strukturen an, die andere Häuser noch vor sich haben und im Haus Zabergäu bereits 2006 und 2007 durch Anbau und Umbau vorgenommen wurden. Seitdem gibt es statt 130 nur noch 115 Betten, dafür aber zu 90 Prozent Einzelzimmer. Pro Wohnbereich wurde von 38 auf 22 Betten reduziert. Der Demenz-Wohnbereich kam neu dazu. Positiv hat sich auch viel verändert. Ehrenamtliche übernehmen zahlreiche Aufgaben und beschäftigen sich mit den Bewohnern. Auch das Kulturprogramm wird immer stärker angenommen. Neu ist das Beschäftigen von Betreuungskräften.