Gartentipps im September von Elisabeth Kemmler-Daniel
- Der Herbst beginnt, die Pflanzzeit fängt an. Nadelgehölze, Sträucher und Zierstauden haben so bis zum nächsten Frühjahr Zeit, sich an ihrem neuen Standort einzuwurzeln. Nur frostempfindliche Sträucher und Stauden werden besser im Frühling gepflanzt.
- Zweijährige Pflanzen wie Vergissmeinnicht, manche Glockenblumen, Bartnelken, Stiefmütterchen und im Schattengarten der Fingerhut füllen die Lücken im Blumen- und Staudenbeet, wenn die Sommerblumen in der Blüte nachlassen oder der erste Frost darüber gegangen ist. Vielleicht haben Sie sogar Pflanzen aus eigener Aussaat.
- Leere Flächen können noch einmal mit Hächselmaterial oder anderen organischen Stoffen gemulcht werden. Dem Boden tut auch im Herbst und Winter eine Bedeckung gut und Unkrautwuchs wird unterdrückt.
- Die Auswahl an Blumenzwiebeln ist riesig. Stellen Sie sich ihre Farbwirkung im Frühling zwischen den schon vorhandenen Stauden vor, möchten Sie Ton-in-Ton-Kompositionen oder mögen Sie es bunt? Jetzt müssen die neuen Zwiebeln in den Boden. Sie werden meist in Grüppchen von 5 bis 10 Stück und zwei- bis dreimal so tief gesetzt, wie sie selbst groß sind. Die Pflanzstellen müssen gut gelockert sein, denn die meisten Zwiebeln sollen ja für einige Jahre am selben Platz gedeihen und reich blühen.
Die Staude des Jahres 2009, „Hosta“, in vielen Sorten und Arten, lässt sich gut mit Zwiebelpflanzen kombinieren, die abgebildete Hosta plantaginea deckt im Mai bis Juni die verwelkenden Narzissenblätter ganz zu.