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Gartentipps im Januar von Elisabeth Kemmler-Daniel

-Im kühlen Gewölbekeller (10 bis 16 °C) ist ab jetzt Chicoréesalat erntereif, ein Wintersalat, auch bei Eis und Schnee angenehm zwischen Kartoffeln, Äpfeln und den Weinvorräten zu ernten. Im Mai ausgesät stand er bis in den Spätherbst mit seinen bitteren, dem Löwenzahn ähnlichen Blättern auf dem Beet, diese werden dann kurz oberhalb der Wurzel abgeschnitten und die langen Wurzeln in hohe Töpfe in Sand oder lockere Erde eingesetzt. Die Pflanzen müssen nun ganz dunkel stehen und feucht gehalten werden, dann schieben in kurzer Zeit die gelben Salatköpfe. Bei Lichteinfall werden sie grün und entwickeln Bitterstoffe. In meinen Steinguttöpfen halten sich Rote Bete, Sellerieknollen und Gelbe Rüben lange frisch. -Ganz anders der Rosenkohl. Er übersteht auch tiefe Temperaturen im Freien unbeschadet und ist jederzeit erntebereit. Ackersalat leidet meist unter Schnee, erholt sich aber bei milderem Wetter schnell. Im Gewächshaus wächst Ackersalat auch ohne zusätzliche Heizung den ganzen Winter hindurch. -Sogar wer keinen Garten hat kann Salat auf der Fensterbank ernten, zumindest sehr jungen. Kresse, Rucola und Kerbel, auch Rettich können sowohl als Keimsprossen als auch als kleine Pflänzchen gegessen werden. In Töpfen und Schalen auf der Fensterbank ausgesät ergeben sie frischen Schnittsalat, wenn sie etwa handhoch gewachsen sind. -Auch exotische Kräuter gedeihen auf der Fensterbank. Sie brauchen keine Winterruhe und lieben es warm. Dazu zählt das beliebte Zitronengras, es mag ein warmes, sonniges Fenster und genügend Wasser. Kardamon steht gerne am warmen Ost- oder Westfenster. Pelargonien mit Zitrus- oder Rosenduft lieben es etwas kühler und verströmen beim Vorbeistreifen ihren herrlichen Duft.