Gartentipps im August von Elisabeth Kemmler-Daniel
- Dahlien bereichern unseren Garten mit kräftigen Farben. Damit sie lange und reich blühen, sollte man sie regelmäßig für die Vase schneiden. Die Blüten sind nicht nur ein schöner Anblick, die Pflanze dankt uns mit neuen Blüten. Genauso kräftigt ein Rückschnitt abgeblühte Stauden und fördert die weitere Blüte bei Phlox, Lavendel, Sonnenauge, Sonnenbraut und Rittersporn wie auch an Kübelpflanzen und Rosen.
- Von manchen Sommerblumen können Sie aber auch Samen für das nächste Jahr sammeln. Lassen Sie aber nur so viele Fruchtstände stehen, wie für die Samenernte nötig sind.
- Ende August sollten Sie Kübelpflanzen zum letzten Mal düngen, damit die Triebe gut ausreifen können. Zu stark gedüngte Pflanzen faulen oder schimmeln leicht im dunklen und feucht-kühlen Winterquartier.
- Buchskugeln und Hecken gestalten Ihren Garten. Jetzt ist Zeit für die eigene Nachzucht, die jungen Buchstriebe haben genau die richtige Reife für Stecklinge. Die etwa fingerlangen Triebspitzen werden im unteren Drittel entblättert und in ein Gemisch aus Sand und Erde gesteckt (1:1). Eine Haube aus durchsichtiger Folie schützt sie vor dem Austrocknen. Nach wenigen Wochen haben sich draußen an einem warmen, aber halbschattigen Platz Wurzeln gebildet. Die Jungpflanzen sind bereits sehr robust und können schon im ersten Winter draußen bleiben. Genauso einfach lassen sich Liguster, Forsythie, Hortensien, Sommerflieder, Bartblume und viele Ziersträucher vermehren.
- Für Beerenobststräucher ist es günstig, nach der Ernte einen Sommerschnitt durchzuführen und die Sträucher auszulichten. Dies fördert die Bildung von kräftigem Fruchtholz für die nächste Ernte. Brombeeren sind reif, wenn sie sich leicht vom Zapfen lösen lassen. Nach der Ernte werden die abgetragenen Ruten wie schon bei den abgeernteten Himbeeren entfernt. Auch im August können Sie noch Erdbeeren pflanzen.