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»Fräulein Marlies Blume« - Dankeschönabend im »Haus Zabergäu«

Das ganze Jahr über kommen Einzelpersonen, Gruppen, Posaunenchöre sowie Sängerinnen und Sänger, Musiker und Tanzgruppen aus dem Zabergäu ins Alten- und Pflegeheim nach Brackenheim, um Abwechslung in das Leben der Bewohner zu bringen. Auch die Besuchspaten engagieren sich immer wieder im Haus. Die Hausdirektorin, Lilli Haldenwanger, zitierte als Dankeschön Adalbert Stifter: „Solche Taten, die aus der Wärme des Herzens und aus der Kompetenz des Kopfes hervorgehen, werden jederzeit ein Gutes stiften, wenn sie auch ohne sichtbare unmittelbare Folgen bleiben.“ Es war der vierte „Dankeschönabend“ im „Haus Zabergäu“. Um den Ehrenamtlichen und Besuchspaten dafür zu danken, hat das „Haus Zabergäu“ Heike Sauer alias Fräulein Marlies Blume engagiert. Die Solokünstlerin wurde bereits mit dem Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2008 ausgezeichnet. Mit ihrem neuen Programm „Frau + Mann = ? Das Adam-odn-Eva-Äpfelesprogramm“ zog sie mit einem Hauch von Feminismus durch. Sie machte immer wieder deutlich, wie wichtig doch die Männer sind. Schließlich ist sie ja für die Gleichberechtigung – des Mannes. Zwischendurch auch etwas bissig meint sie: „Jetzt ist Schluss mit lustig, die Schwelle zur Spätgebärenden ist überschritten.“ Schließlich hat sie immer noch keinen Mann abbekommen. Da ist sie aber auch nicht alleine, wie sie meint, denn fast noch mehr seien in ihrem Alter „wieder-ledig“. Da taucht die Frage für sie auf, was treiben Männer und Frauen nur miteinander – tagsüber? Marlies Blume präsentiert sich als ein starkes Stück schwäbisches Kabarett – für Frauen und Männer. Sie lässt am Ende offen, ist das womöglich XY oder ungelöst? Eines ist für sie klar: „I geh’ aus mir raus, i wois ja au immer wo na.“