Skip to Navigation

»Spagat schaffen zwischen dem, was gefällt und dem, was gefallen soll« - Kulturforum Brackenheim e.V.

Eigentlich sind es nur drei Regeln, welche die Programmauswahl des Kulturforums Brackenheim e.V. bestimmen – und es zu dem machen, was das Publikum so schätzt: ein hochwertiges und vielfältiges Kleinkunstprogramm. Erstens: Jeder Künstler, der die Bühne der Kapelle im Schloss betritt, wurde bereits wenigstens einmal bei einer abendfüllenden Veranstaltung von den Programm-Machern begutachtet. Zweitens: Die Auswahl konzentriert sich auf überregionale Künstler. Drittens: Keine direkten Wiederholungen; „egal, wie gut der jeweilige Auftritt des Künstlers war – frühestens nach zwei, drei Jahren laden wir denselben Künstler erneut ein“, so Carsten Eckstein, 2. Vorsitzender des Kulturforums und neben Jürgen Ott und Joachim Fischer verantwortlich für die Programmgestaltung. „Das ist manchmal schon schwer, besonders bei außergewöhnlichen Künstlern, die das Publikum begeisterten. Aber bei 6 bis 7 Veranstaltungen pro Spielzeit wollen wir keine Wiederholungen, sondern immer etwas Neues auf die Bühne bringen.“ Seit einigen Jahren arbeiten die drei jetzt schon zusammen das Programm für die Spielzeiten aus – und sie ergänzen sich ausgesprochen gut. „Jeder hat sein Metier, indem er sich auskennt, Vorschläge einbringt.“ So kommt die Mischung aus Blues, Kabarett und Comedy – und vor allem auch Ungewöhnlichem – zustande. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, und den Mitgliedern nach der endgültigen Auswahl vorgestellt: „Bis jetzt gab es noch keine Klagen – weder von Seiten der Mitglieder noch von Seiten des Publikums.“ Im Gegenteil, oft haben die Programm-Macher schon ihr Gespür fürs Besondere bewiesen: Viele Künstler, die im kleinen Rahmen auf der Kulturbühne gastiert haben, wurden später große Namen; z.B. Rosenstolz oder Olaf Schubert.