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Matthias Konrad in Brackenheim - 10 Jahre Physiotherapie und Osteopathie

1999 eröffnete die Physiotherapiepraxis von Matthias Konrad in der Spitalgasse in Brackenheim. In dem historischen Sandsteingebäude wurde eine kleine Praxis mit individuellem Charme eingerichtet. Obwohl seitdem das Team ständig wuchs, blieb die familiär-persönliche Note erhalten. Mitentscheidend hierfür ist die Vermeidung von Therapeutenwechsel in einer Behandlungsserie und die manuelle Therapie als Kerngebiet des Behandlungsspektrums. Zu den angebotenen Leistungen gehören Krankengymnastik, manuelle Therapie, Behandlung neurologischer Krankheitsbilder nach Bobath, manuelle Lymphdrainage, Kiefergelenksbehandlung und eine Vielzahl anderer gängiger physiotherapeutischer Verfahren. Desweiteren können Hot-Stone, Aroma-Massage oder Fußreflexzonenmassage gebucht werden. Interne und externe Fortbildungen des Teams gehören zum Qualitätsmanagement und ermöglichen ein Arbeiten nach aktuellsten Standards. Ein Schwerpunkt der Praxis ist die Osteopathie. Nach Abschluss der 5-jährigen Ausbildung und nationaler Verbandsprüfung arbeitet Matthias Konrad seit nunmehr 6 Jahren ausschließlich nach diesem Behandlungskonzept. Die Osteopathie betrachtet die Systeme Bewegungsapparat, Verdauungstrakt und Nervensystem in gegenseitiger Abhängigkeit und Beeinflussung. Untersucht und behandelt wird rein manuell, d.h. mit den Händen. Entscheidendes Kriterium ist die Mobilität, also die Beweglichkeit im Gewebe. Ist die Mobilität durch Fehlbelastung, Verstauchung oder Trauma gestört, ist es Aufgabe des Osteopathen, die normale Beweglichkeit durch meist sanfte Behandlungsgriffe wiederherzustellen. Die Osteopathie ersetzt nicht die ärztliche Diagnostik oder bildgebende Verfahren. Vor Antreten einer Behandlung ist eine ärztliche Abklärung der Beschwerden obligatorisch. Die Osteopathie hat sich inzwischen als Heilmethode etabliert und wird zunehmend von Ärzten auf Privatrezept verordnet. „Privat-Versicherte bekommen die Kosten für die Behandlung vollständig oder teilweise erstattet“, so Matthias Konrad. Seit Mitte des Jahres steht in der Praxis die Matrix-Rhythmus- Therapie zur Verfügung. Ein Vibrations-Massagegerät, welches nach Erkenntnissen zellbiologischer Grundlagenforschung der Universität Erlangen entwickelt wurde. Grundlegend für das Behandlungskonzept war die Entdeckung, dass gesundes Gewebe, insbes. Muskelzellen, ein typisches Eigenschwingungsmuster haben. Wird diese Schwingung durch Überlastung, Bewegungsmangel oder Trauma gestört, kommt es in der Umgebung der Zellen, in der sog. Matrix, zur Verlangsamung von Austauschprozessen. Es entsteht ein Stau, lokale Übersäuerung und somit Schmerz. Die Matrix-Rhytmus-Therapie hat das Ziel der Wiederherstellung der natürlichen Rhytmik der Muskelzellen. Ein aktives Übungsprogramm ergänzt die Therapie. Typische Anwendungsgebiete sind schmerzhafte Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule, Muskelansatzreizungen wie z.B. Tennisellenbogen, Schulter-Nacken-Beschwerden oder Schmerzen der Kaumuskulatur bei bestehendem nächtlichen „Knirschen“. Die Kosten für die Behandlung müssen selbst übernommen werden.