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30. Backhausfest Neipperg - Besondere Kuchen bei den Landfrauen

Zum 30. Mal sind fleißige Hände gefragt. Überall sind die Landfrauen und viele weitere Helfer im Einsatz. Am 21. Mai beginnt er dann wieder um 11 Uhr, der Run auf die leckeren Kuchen, denn hunderte von Besuchern kommen alljährlich zu ihrem traditionellen Backhausfest in die Neipperger Kelter.
Geduld ist meist gefragt, um die tollen Kuchen zu bekommen. Dadurch, dass nur 16 Bleche in dem 100 Meter von der Kelter entfernten Ofen im Backhaus Platz finden, sind die Wartezeiten unumgänglich.
Die Besucher können am Sonntag zusehen, wie die Kartoffel-, Zwiebel-, Zucker-, der Grüne und dieses Jahr vielleicht mal wieder der Holunder-Kuchen vorbereitet werden. Hygiene ist hier oberstes Gebot, so Christa Gräßle. Sie selbst hat diesbezüglich, wie weitere Landfrauen auch, Schulungen und die dazugehörigen Prüfungen absolviert. Der Teig wird gerollt, gewogen und geformt.

Zwiebel-, Kartoffel- und Zuckerkuchen sind nichts Außergewöhnliches in der Region. Grüner Kuchen, bestehend aus Frühlingszwiebeln oder auch Schalotten genannt, wird zum Beispiel in Hohenhaslach als Röhrles-Kuchen wegen der grünen Röhrchen der Schalotten genannt. Wenn die Kuchen auf den Blechen mit den unterschiedlichen Materialien belegt sind, kommen die jugendlichen Kuchenträger und holen sie ab. Sie transportieren die Kuchen von der Kelter zum Backhaus und nach 20 Minuten, wenn sie fertig sind, wieder zurück.