Vorbildlicher Bildungsstandard - Wanderausstellung »Wohnen im Kinderland«
In den Räumen der Volksbank in Brackenheim startete die Wander-Ausstellung „Wohnen im Kinderland Baden-Württemberg“. Sie ist nur noch bis 7. August während der Geschäftszeiten der Bank zu sehen. Die Eröffnung bereicherte der Chor der Kinderkantorei Brackenheim. Es wurde bekräftigt, Wohnen und Kinder gehören zusammen, aber auch die Bank sei wichtig, so der Vorstandsvorsitzende der Volksbank, Helmut Maichle, denn die werde bei den Finanzierungen gebraucht. Ausgestellt sind auf 23 Schautafeln nur die zwölf Beispiele derer, die für ihr beispielhaftes Wirken durch eine unabhängige Jury eine Auszeichnung erhalten haben. Im Katalog selbst sind diese, die sich um eine kinder- und jugendgerechte Gestaltung in Städten und Gemeinden bemühen, aber auch diejenigen dokumentiert, die zu den über 100 Kommunen zählen, die bei der landesweiten Aktion mitgemacht haben. Dazu zählen Heilbronn, Beilstein, Leingarten und auch Brackenheim. Dass in Brackenheim und im gesamten Zabergäu der Bildungsstandard vorbildlich ist, dies zeige allein, so Maichle, dass es im Zabergäu 28 Kindergärten und 15 Schulen gebe.
Für Eberhard Gienger MdB gibt es keine Patentlösungen für kindgerechtes Leben. Brackenheim habe ein Maßnahmenpaket initiiert, zu dem die Ausweitung der Ganztagsbetreuung und neue Spielplätze gehören. Auch finanzielle Anreize beim Erwerb von Wohneigentum gehören dazu. Die Politik habe aber auch bereits 2007 mit dem Elterngeld einen Anfang dafür gemacht, als Kinderland sicher ans Ziel zu kommen. Dieser Meinung ist auch Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, die die Ausstellung offiziell eröffnete. Sie meinte, es werde schwieriger, Familien, die Wohnraum brauchen, diesen letztendlich auch wegen des fehlenden Geldes dazu zu verhelfen.