Musical „Cabaret“ - Das Zabergäu-Gymnasium lädt ein
Willkommen, Bienvenue, welcome; so hallt es am Freitag, den 11. bis Sonntag, den 13. Juli von der Bühne des Bürgerzentrums in Brackenheim, wenn sich der Vorhang für die Theater-AG des Zabergäu Gymnasiums öffnet. Dieses Jahr warten die jungen Schauspieler mit dem Stück „Cabaret“ von Fred Ebb und Joe Masterhoff auf. Das Musical spielt im Berlin der 30er Jahre, wo der erfolglose Schriftsteller Cliff Bradshaw (Marius Blatt) versucht, eine Quelle der Inspiration zu finden. Er findet sie in Form der glamourösen Nachtclubsängerin Sally Bowles (Jennifer Hötzel), die ihn und den Zuschauer mitnimmt auf eine Reise durch das bunte und teils pseudo-erotische Nachtleben der Metropole Berlin.
Bis zum Schluss darf sich der Zuschauer fragen, ob die Liebe der beiden auch dem erstarkenden Nationalsozialismus standhält. So viel sei verraten: Das Musical ist nicht zu 100% identisch mit dem bekannten Film mit Liza Minelli. Die gut und gerne 70 Schülerinnen und Schüler arbeiten nun seit einem Schuljahr unter der Gesamtleitung von Welf Schoch an der Inszenierung. Ob sie nun ihre Texte lernen und musikalisch Nummern mit Siegfried Liebel, dem Musiklehrer, einstudieren oder zusammen mit Inge Schön die typischen Tanzstile der 30er von Can Can bis Charleston üben. Natürlich darf man auch die Bühnenbildner zusammen mit Sybille Proksch nicht vergessen, die einen riesigen Obstladen auf Leinwand gebannt haben; oder die Abteilung Technik mit ihren hunderten Glühbirnen für einen gigantischen Lichtbogen, und und und…
Es sind diese unzähligen Handgriffe, die große Erfahrung der Verantwortlichen und nicht zuletzt das außerordentliche Engagement der Beteiligten, die die diesjährige Musicalaufführung zu einem sehenswerten Ereignis für Jung und Alt machen. Die Karten dafür gibt es im Sekretariat des ZGB, im Reisebüro Deigner und in der Buchhandlung Taube in Güglingen zum Preis von 10 Euro (Kinder 5 Euro). Die Vorstellungen am Freitag, 11., Samstag, 12. und Sonntag, 13. Juli beginnen jeweils um 19.30 Uhr, wenn es wieder heißt: Bühne frei fürs ZGB.