Erfolgreiche Fortsetzungsgeschichte - Flohkiste – Hort am Schulzentrum Brackenheim
Die Entwicklung von einer „verlässlichen Grundschule“ zur „Kernzeitbetreuung“ und nun zur „Flohkiste“, Hort am Schulzentrum. Die Betreuerinnen und Leiterinnen erzählen von ihrer Arbeit.
ZaberBote: Seit wann gibt es diese Betreuung in Brackenheim? Was gab den Anstoß?
Heike Trausch: Die Betreuung von Grundschulkindern der Klassen 1 - 4 gibt es schon seit 1999. Der Auslöser dafür war, Schulkinder berufstätiger Eltern gut betreut zu wissen. Eine Elterninitiative gründete dieses Betreuungsmodell. Es wurde eine arbeitssuchende Lehrerin eingestellt, die die Kinder von 7.30 – 8.30 Uhr und von 12.00 – 13.00 Uhr betreute. Seit September 2000 ist diese Einrichtung in der Trägerschaft der Stadt Brackenheim.ZaberBote: Wie konnte sich das Betreuungsangebot den Bedürfnissen der Familien anpassen?
Marion Adamczak: Da wir flexible Öffnungszeiten anbieten, haben die Familien verschiedene Möglichkeiten, ihre Kinder in den Hort zu schicken. Die Betreuungszeiten haben sich den Bedürfnissen angepasst: von morgens 7.00 Uhr bis nachmittags 17.00 Uhr. Auch die Ferienbetreuung ist zu einem sehr großen Teil abgedeckt.ZaberBote: Das heißt, Sie sind auch in den Ferien da?
Hanni Teichmann: In einem großen Teil der Schulferien können die Kinder zu uns kommen. Wir machen dann Wanderungen, Werken, gehen mal ins Theater, ins Museum oder nehmen ein Angebot der Stadtbücherei wahr. Gerne kochen und essen wir in der Ferienbetreuung gemeinsam.ZaberBote: Wie sieht der Tagesablauf aus?
Hanni Teichmann: Ab 7.00 Uhr morgens können die Kinder zu uns kommen, sie werden dann bis 8.15 Uhr (bis vor Beginn der 2. Unterrichtsstunde) betreut. Wer möchte, kann bei uns frühstücken. Nach dem Unterricht kommen die Kinder ab 11.50 Uhr. Die beliebtesten Beschäftigungen sind dann Tischfußball oder im Freien spielen. Wenn die restlichen Schüler nach der 6. Stunde eingetroffen sind, treffen wir uns alle zu einem gemeinsamen Kreis, um aktuelle Themen zu besprechen, zu singen oder zu spielen. Je nach Wunsch der Eltern können die Kinder bis 13.00, 15.00 oder 17.00 Uhr hier sein, um dann gemeinsam in der Mensa zu essen, anschließend Hausaufgaben zu machen, kreativ zu sein, Rollenspiele zu machen oder sich Gleichgesinnte für gemeinsame Aktivitäten zu suchen.ZaberBote:: Haben Sie noch freie Plätze?
Sylvia Hönnige-Mayer: Die „Flohkiste“ füllt sich kontinuierlich, d.h. zurzeit sind 25 Kinder angemeldet, die jedoch nicht alle gleichzeitig anwesend sind. Wir freuen uns über diesen Zuwachs. Spätestens im Sommer, wenn die Viertklässler die Schule wechseln, gibt es wieder Platz. Interessierte Eltern können gerne mit uns Kontakt aufnehmen und einen Gesprächstermin vereinbaren.